Andrea Marcon überzeugte auf ganzer Linie

Andrea Marcon_2 © Marco Borggreve

Nachdem Zubin Mehta krankheitsbedingt absagen musste, übernahm Andrea Marcon am 7. & 8. Oktober kurzfristig die Leitung der Münchner Philharmoniker in der Isarphilharmonie – und überzeugte auf ganzer Linie. Mit großer stilistischer Feinheit und einem ausgeprägten Sinn für Transparenz verlieh er den Werken eine besondere Lebendigkeit und Ausdruckskraft. Dabei gelang es ihm, die orchestralen Stimmen zu einem differenzierten und zugleich geschlossenen Klangbild zu verbinden.

Die Münchner Abendzeitung bezeichnet ihn als „Glücksfall für den Münchner Abend“:

"Auch für Wolfgang Amadeus Mozart hat Andrea Marcon ein glückliches Händchen.“

"In der Symphonie Nr. 41 ‚Jupiter‘ erfreuen transparente statt brutale Tutti-Explosionen und eine überaus plastische Realisierung von Mozarts kontrapunktischer Meisterschaft: mit geschmeidigen Violinen und durchgehend präsenten Holzbläsern.“

(08.10.2026, Michael Bastian Weiß, Münchner Abendzeitung)

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